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So läuft die BZF-Prüfung ab

(Aktualisiert: 16. Mai 2026)
So läuft die BZF-Prüfung ab - Cockpit mit Flugfunkgerät

Die theoretische Prüfung für das Beschränkt Gültige Sprechfunkzeugnis (BZF) ist der erste Schritt zum Funkzeugnis. Hier erfahren Sie, wie die Prüfung abläuft, was Sie erwartet und wie Sie sich am besten vorbereiten.

Die Angaben beziehen sich auf den aktuellen Bundesnetzagentur-Fragenkatalog für BZF I und BZF II. Dieser Katalog ist seit 01. Mai 2024 gültig und bleibt Stand 2026 die relevante Grundlage.

Der BZF-Fragenkatalog

Der offizielle Fragenkatalog umfasst 261 Fragen zu allen Themenbereichen des Flugfunks – von Funkverfahren und Luftraumstrukturen über Navigation und Wetterkunde bis hin zu Notverfahren und rechtlichen Grundlagen. Herausgeberin des verbindlichen Fragenkatalogs ist die Bundesnetzagentur.

Eine vollständige Übersicht aller Themengebiete mit den genauen Zahlen finden Sie in unserem Artikel Wie viele Fragen hat die BZF-Theorieprüfung?.

Ablauf der Prüfung

Fragenauswahl und Zeitbegrenzung

Die 100 Prüfungsfragen werden per Zufallsauswahl aus dem Gesamtkatalog zusammengestellt. Jede Frage ist eine Multiple-Choice-Frage mit mehreren Antwortmöglichkeiten.

Sie haben 60 Minuten Zeit – also durchschnittlich 36 Sekunden pro Frage. Das klingt knapp, ist aber bei guter Vorbereitung gut machbar, da viele Fragen nach einiger Übung schnell zu beantworten sind. Die häufigste Fehlerquelle ist nicht das fehlende Wissen, sondern Zeitdruck: Wer zu lange an einer unsicheren Frage hängt, dem fehlt am Ende die Zeit für leichte Fragen.

Bestehensgrenze und Ergebnis

Sie müssen mindestens 75 von 100 Fragen richtig beantworten. Das Ergebnis wird Ihnen nach Abschluss der Prüfung mitgeteilt.

Ein typischer Fehler

Viele Prüflinge unterschätzen die Fragen zu Transpondercodes und Notverfahren. Die Unterscheidung zwischen 7700 (Notfall), 7600 (Funkausfall) und 7500 (Entführung) muss sitzen – diese Fragen kommen regelmäßig und sind schnell falsch beantwortet, wenn man sie nicht gezielt geübt hat.

BZF I oder BZF II?

Es gibt zwei Varianten des Sprechfunkzeugnisses: BZF II gilt für den deutschsprachigen Inlandsflug, BZF I zusätzlich für den englischsprachigen Sprechfunk und grenzüberschreitende Flüge. Den ausführlichen Vergleich finden Sie in BZF I und BZF II: Die Unterschiede einfach erklärt.

Warum realistische Vorbereitung wichtig ist

Die beste Vorbereitung simuliert die echte Prüfungssituation: zufällige Fragenauswahl, Zeitbegrenzung und das sofortige Feedback zu Ihren Antworten. Wer nur eine PDF-Liste durcharbeitet, kennt zwar die Fragen – aber nicht den Zeitdruck und die zufällige Reihenfolge der echten Prüfung. Mehr dazu in Warum ein BZF-Trainer sinnvoller ist als eine PDF-Liste.

Quellen

Weiterlesen

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